
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde der aktuelle Vorstand bestätigt. Somit bleibt Martin Dechant Vorsitzender, seine Vorstandskollegen heißen Stefanie Walser, Simon Ender und Mario Wilfinger. Handlungsbedarf sieht der JWV-Vorstand bei der konsequenten Umsetzung der GmbH-Reform und bei der Erleichterung der Lohnebenkostenförderung.
Branchenmix im Vorstandsteam
Stefanie Walser, Simon Ender und Mario Wilfinger komplettieren den Vorstand rund um den wiedergewählten Vorsitzenden Martin Dechant. Stefanie Walser ist stellvertretende Geschäftsführerin des Familienunternehmens Walser Leder in Hohenems. Sie ist zuständig für den Einkauf, Personalführung sowie Marketing & Werbung. Simon Ender leitet in zweiter Generation die Ender Werbung in Lustenau. Das Familienunternehmen gehört seit 1969 zu den führenden Werbeagenturen des Landes und schaffte elf Mal in Folge den Sprung ins Jahrbuch der Werbung. Mario Wilfinger ist Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Wilfinger Gastro & Freizeit. Wilfinger bewirtet drei gastronomische Einrichtungen im Kinocenter Cineplexx in Hohenems. Darüber hinaus gehören zur Wilfinger Gruppe unter anderem ein Cateringservice sowie ein Unterhaltungszentrum in St. Gallen und das Bowling-Eventcenter „Strike“ in Lauterach.
So viele Mitglieder wie noch nie
Der eingeschlagene Weg der JWV scheint zu stimmen – im Vergleich zum Vorjahr steigerte sich die Mitgliederzahl erneut. Mit 420 zahlenden Mitgliedern ist die JWV wahrscheinlich das aktivste Netzwerk des Landes. 2009 haben wir 30 Veranstaltungen durchgeführt und konnte über 2000 Gäste begrüßen.
Handlungsbedarf bei GmbH-Reform und Lohnnebenkostenförderung
Der JWV geht es dabei vor allem um die Umsetzung der GmbH-Reform und eine Erleichterung bei der Lohnnebenkostenförderung von jungen Unternehmen. Die Ankündigung der 10.000 Euro GmbH gab es bereits im November 2009. Die Realisierung lässt aber weiterhin auf sich warten. Außerdem wird in diesem Zusammenhang eine generelle Reform des GmbH-Rechts und v. a. eine einfachere und kostengünstigere Gründung gefordert. Die Einführung der Lohnnebenkostenförderung wurde nur halbherzig umgesetzt. Mit der Einführung dieser Förderung ist der erste Schritt zwar getan, doch die daran geknüpften Bedingungen schränken die Effizienz dieser Maßnahme extrem ein. Wachstumswillige Unternehmen müssen unterstützt werden und dürfen nicht noch zusätzliche Stolpersteine in den Weg gelegt bekommen.